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Bad-Beleuchtung » Wie schaffe ich das richtige Licht im Bad?

Die richtige Bad-Beleuchtung ist heute ein Alleskönner: Sie ist praktisch und sorgt schon am Morgen mit angenehmem Licht im Bad für einen guten Start in den Tag. Moderne Badlampen müssen für den Alltag geeignet sein und zugleich eine Stimmung hervorrufen, die Ihr Badezimmer zum Wellness-Bad werden lässt. Ob zum Duschen, zum Schminken oder zum Entspannen, die Möglichkeiten das Badezimmer zu beleuchten, sind heute extrem wandlungsfähig und an jeden Einsatz und jede gewollte Stimmung anpassbar. Doch nicht alles ist machbar: Je nach Ort im Bad, an dem die Badleuchten verbaut werden, kann es eine spezielle Eignung für den Feuchtraum erfordern.

Mit unserem Ratgeber für eine ins Auge fallende Bad-Beleuchtung setzen Sie die richtigen Akzente. Um die Beleuchtung im Bad zu planen, sollten Sie sich im Vorfeld folgende Gedanken machen:

Inhaltsverzeichnis

Was machen Sie im Badezimmer?

Täglich verbringen wir durchschnittlich 49 Minuten im Badezimmer. Viele von uns führt der erste Gang morgens raus aus dem Bett direkt ins Bad. Sie bedienen den Lichtschalter. Grelles Licht scheint Ihnen entgegen und am liebsten würden Sie gleich die Augen wieder schliessen. Eine moderne Badbeleuchtung muss jedoch nicht unangenehm ins Auge stechen. Vielmehr darf sie uns mit einem angenehmen Farbton wachmachen und uns gut in den Tag starten lassen.

Meist erledigen wir in der Zeit frühmorgendlich alltägliche Dinge wie Zähne putzen, schminken, rasieren, die Haare in Form bringen, duschen, uns anziehen. Beim Bad in der Badewanne darf der Aufenthalt bei entsprechendem Licht und wohliger Atmosphäre gerne länger ausfallen. Eine angenehme Stimmung erzeugende Badezimmer-Beleuchtung sollte für jeden Einsatz überlegt sein. So kann es am Bad-Spiegelschrank sinnvoll sein, wenn man die Beleuchtung in mehreren Farbtönen einstellen kann, wie beispielsweise Tageslicht zum Schminken, um möglichst reale Lichtverhältnisse zu schaffen.

Wo benötigen Sie Licht im Bad? Welche Badlampen kommen in Frage?

Badezimmerlampen lassen sich heute an so ziemlich jedem Ort im Feuchtraum installieren und separat von einander regeln. Wo, wieviel und welches Licht im Bad Sie einsetzen möchten, sollte sich an Ihren Vorlieben orientieren. Wichtig ist auch die Eignung für den jeweiligen Einsatzort.

Badspiegel mit Beleuchtung


Besonders am Badspiegel oder am Spiegelschrank kommt es auf eine naturgetreue Lichtquelle an. Denn was gibt es Ungünstigeres, wenn das Make-Up, mühevoll aufgetragen, am Morgen die Damen unter uns gesund und erholt aussehen lässt und man später feststellen muss, das die Schminke nach zu viel Sonnenbankbesuch ausschaut und unnatürlich wirkt. Außer zum Schminken benötigt es das Licht am Badspiegel für allerlei andere Hygiene, wo es eine strahlende Ausleuchtung benötigt. Sind alle Bartstoppeln entfernt? Alle Zahnzwischenräume gesäubert? Sind Hautunreinheiten zu sehen? Sitzt die Frisur? Ein dimmbarer, in Lichttemperatur und Helligkeit einstellbarer Badspiegel oder Spiegelschrank lässt sich zusätzlich hervorragend durch einen beleuchtbaren Kosmetikspiegel ergänzen.

Deckenbeleuchtung lässt sich im Badezimmer mit Einbauspots realisieren, das wirkt modern und eignet sich ausgezeichnet als allgemeine Lichtquelle. Bad-Deckenleuchten gibt es in vielen unterschiedlichen Formen und Farben, als flächiges Leuchtmittel oder mit ausrichtbaren Spots. Mit der Deckenleuchte kann man aber auch phantastisch seinen eigenen Stil in das Bad einfliessen lassen und einen Grundstein für sein Bad-Design legen. Darf es vielleicht ein Kronleuchter sein, der modern mit klassisch verbindet? Diverse andere Pendelleuchten können durchaus auch zum Einsatz kommen, ganz nach Ihrem Geschmack. Als einzige Beleuchtung im Badezimmer empfehlen wir die Deckenleuchte jedoch nicht, da die Lichtquelle von oben Schlagschatten werfen kann. Ergänzend oder ersetzend zur Deckenleuchte gibt es passende Wandstrahler, mit denen man Licht im Bad gewinnt oder punktuell Kunst und Dekoration in Szene setzen kann. Die Wandleuchten vervollkommnen perfekt die grundlegend Licht spendende Beleuchtung und runden das Gesamtbild ab. Zugleich kann die Wandbeleuchtung auch als zusätzliche Spiegelbeleuchtung dienen.

Deckenbeleuchtung im Bad


Indirekte Beleuchtung vollendet die Harmonie und kommt gut zur Geltung unterhalb des Badspiegels oder Spiegelschranks montiert, oder direkt im Waschtisch bzw. im Waschtischunterschrank integriert, beispielsweise als Lichtleiste. Setzen Sie in der Dusche Lichtpunkte und geniessen Sie das wachmachende oder entspannende Farbspiel, ganz nach Tageszeit und Stimmung. Der Boden der Dusche und die Badewanne kann mit entsprechenden Leuchtmitteln zur Lichtquelle werden und Atmosphäre verbreiten. Auf Kerzen brauchen Sie bei Ihrem Bad trotzdem nicht verzichten. Für einen WOW-Effekt sorgen integrierte LED-Beleuchtungen in Duschsystemen und Wasserarmaturen.

Schon vor dem Kauf sollten Sie sich also überlegen, wo und welche Badlampen in Frage kommen. So stimmen Sie ihr individuelles Lichtkonzept auf Ihre Bedürfnisse ab.

  • Badspiegel oder Spiegelschrank mit Beleuchtung: Am Besten dimmbar und farblich veränderbar, für ein natürliches und zugleich strahlendes, aus-leuchtendes Licht.
  • Deckenleuchten: Zur allgemeinen Beleuchtung im Bad und als Ergänzung zur Beleuchtung des Badspiegels. Wenn nur Deckenleuchten verbaut werden kann das Licht Schlagschatten auf das Gesicht werfen. Als Einbauspots, moderne Deckenleuchte oder Pendelleuchte zu installieren, die den eigenen Stil einbringt.
  • Wandleuchten: Ergänzend oder ersetzend zu den Deckenleuchten, rückt punktuell Kunst und Dekoration ins rechte Licht, kann als zusätzliche Spiegelbeleuchtung eingesetzt werden.
  • Indirekte Beleuchtung: Unterhalb des Badspiegels, Spiegelschranks oder integriert am Waschtisch oder waschtischunterschrank ein echtes Highlight
  • Duschbeleuchtung: Eine atmosphärische Duschbeleuchtung am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen
  • Badewannenbeleuchtung: Mit einer Badewannenbeleuchtung wird das Badezimmer zur Wellness-Oase, minimales Licht für maximales Wohlfühlen
  • Integrierte LED-Beleuchtung in Duschsysteme und Wasserlauf: Ein weiteres Glanzlicht unter den Badezimmer-Beleuchtungen - Duschsysteme und Wasserarmaturen, die eine LED-Beleuchtung bereits eingebaut haben


Welche Leuchtmittel sollten Sie wählen?

Sie sollten unbedingt darauf achten, das Ihre neue Bad-Beleuchtung eine LED-Beleuchtung ist, bzw. in Bad-Spiegelschrank oder am Bad-Spiegel LED-Beleuchtung bereits integriert ist. LED-Technik zeichnet sich durch einen niedrigen Stromverbrauch und lange Haltbarkeit aus. LED ist Stand der Technik, ein mehr an Effizienz und Langlebigkeit gibt es nicht. Erst einmal neu und gewöhnungsbedürftig ist sicher, dass die LED’s als Leuchtmittel fest verbaut mit der Lampe sind. „Die kann ich dann ja gar nicht auswechseln?“ mögen Bedenken sein. Moderne LED’s haben eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. Die geringe Wärmeentwicklung ermöglicht den festen Verbund von Leuchtmittel und Lampe. Insbesondere LED Badleuchten können durch ihre seltenere Nutzung im Vergleich zu LED Lampen im Wohnbereich eine noch deutlich höhere Lebensdauer aufweisen. Spritzwasser und Feuchtigkeit können den miteinander verbundenen, fest verbauten LED Lampen für Feuchträume nichts anhaben. Zusätzlich punkten die LED Badleuchten in Sachen Design und Lichtwirkung. Keine Glühbirne oder Halogenlampe konnte und kann es mit der Flexibilität der vielseitigen LED Lampen speziell für das Badezimmer aufnehmen.

Helligkeit und Lichtfarbe - Lumen und Kelvin

Moderne LED Lampen berechnen sich in Lumen anstatt in Watt. Was früher 80 Watt entsprochen hat, sind ungefähr das 10fache an Lumen, also 800 Lumen, gemessen in der Maßeinheit lm, und definiert die Helligkeit des Leuchtmittels. Wieviel Lumen für die Bad-Beleuchtung in Ihrem Badezimmer optimal sind, damit es ausreichend hell ist, lässt sich nicht vereinfacht beantworten. Die Größe des Bades, die Farbgestaltung der Wände und der Badmöbel, ihr persönliches Verlangen nach Licht im Bad sowie einfallendes Tageslicht sind Faktoren, die Sie in die Wahl Ihrer Badezimmer Beleuchtung einplanen sollten. Denken und planen Sie ruhig großzügig - denn nur so können Sie Ihre Badlampen möglichst flexibel und individuell einsetzen. Dimmen und nach Belieben ein- und ausschalten können Sie die Lampen immer noch, um nach Ihren Bedürfnissen Ihr Bad zum Leuchten zu bringen. Um für jede Stimmungslage das richtige Licht erzeugen zu können, raten wir Ihnen zu einem Leistungsspektrum von 3500-8500lm für größtmögliche Flexibilität.

Wie warm oder kalt Licht wirkt, ist abhängig von der Lichtfarbe bzw. der Lichttemperatur. Gemessen in Kelvin (K), unterteilt sich die Lichtfarbe in drei Qualitäten, warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß. Warmweiß hat 2700-3000K, neutralweiß hat 4000K und tageslichtweiß hat 6500-7000K. Einfache Aufsatzleuchten für den Badspiegel haben meist einen Kelvin-Wert von 5700-6500K, optimal zum Schminken und Rasieren. Bad-Beleuchtung mit einem Kelvin-Wert von ca. 2700K lädt zum Relaxen ein. Ideal ist, wenn man die Farbtemperatur am Spiegelschrank einstellen kann. Neben einfachen Aufsatzleuchten bieten moderne Bad-Spiegelschränke ein breites Spektrum an Glanzlichtern, die man mit der bereits in die Badmöbel integrierten Beleuchtungen setzen kann, von dimmbare LED-Spiegelschränke mit Farbtemperaturregelung bis zur Effektbeleuchtung. Großer Vorteil der LED-Spiegelschränke mit regulierbarer Farbtemperaturregelung: Sie holen sich mehrere Stimmungen mit nur einer Badlampe ins Badezimmer.

Für die Helligkeit ist jedoch der Lumen-Wert der Entscheidende. Mehr Kelvin bedeutet nicht, das die Badleuchten heller sind, auch wenn sie so wirken. Kombinieren Sie mehrere Badleuchten mit unterschiedlichen Lumen und Kelvin-Werten.

Unterschiedlichen Lumen und Kelvin-Werte

Welche Badleuchten können im Feuchtraum verwendet werden?

Für jeden Einsatzort im Badezimmer gibt es die Badleuchte, die für den Gebrauch im Feuchtraum geeignet ist. Insbesondere Deckenleuchten aber auch Wandleuchten in gewissen Bereichen im Bad müssen jedoch nicht zwingend feuchtraumgeeignet sein. Entscheidend darüber, welche Badlampe Sie verwenden sollten, ist die Entfernung zur Wasserquelle. Aufschluss darüber, in welcher Umgebung welche Lampe installiert werden kann, gibt Ihnen die Schutzklasse bzw. die IP Schutzart. Generell unterscheiden sich drei Schutzklassen, I, II, III. Die Schutzart bzw. die IP Nummer ist die Relevante: Sie lässt Rückschlüsse auf die Umgebungsbedingungen des Gerätes und der Badlampe zu. Je höher der IP-Code, umso geschützter ist die Lampe vor Feuchtigkeit und Spritzwasser.

Generell können normale Lampen mit der Schutzart IP23, die auch im Wohnraum installiert werden dürfen, installiert werden. Sie sollten aber in ausreichender Entfernung zur Wasserquelle bzw. von Spritzwasser montiert sein. Oberhalb der Dusche und der Badewanne bis zu einer Höhe von 2,25m dürfen nur Badlampen mit der Schutzart IP65 mit 12 Volt verbaut werden. Die Stromquelle, wie Trafo oder Spannungswandler, muss außerhalb der 2,25m montiert werden. Zusätzlich sollte ein seitlicher Sicherheitsabstand von Dusche und Badewanne von 60cm und im Umkreis von ebenfalls 60cm zur Armatur des Waschtischs eingehalten werden. In diesem Sicherheitsbereich um die Dusche, Badewanne und Armatur dürfen Badlampen mit einer IP44 Schutzart oder höherer IP Schutzart verwendet werden. In der Dusche benötigt es eine IP65 Beleuchtung, wenn das Licht im Boden integriert, oder gar als Unterwasserleuchte wie in der Badewanne sich eignen muss, erfordert es spezielle Lampen mit einer Schutzklasse IP67, die beispielsweise im Teich, im Pool oder der Badewanne verwendet werden und gegen das Eintauchen in Wasser geschützt sind.

  • Schutzklasse IP23: Badlampen mit der Schutzklasse IP23 können als Deckenleuchte und Wandleuchte außerhalb des Sicherheitsbereichs oberhalb der Dusche und der Badewanne ab einer Höhe von 2,25m und einem seitlichen Abstand von 60cm installiert werden. Um die Waschtischarmatur benötigt es ebenfalls 60cm Distanz um Badleuchten mit Schutzklasse IP23 zu montieren.
  • Schutzklasse IP44: Bad-Beleuchtung mit der Schutzklasse IP44 oder höher dürfen im Sicherheitsbereich von 60cm seitlich der Dusche und der Badewanne und zur Waschtischarmatur verbaut werden.
  • Schutzklasse IP65: Die Schutzklasse IP65 darf direktem Spritzwasser ausgesetzt sein, beispielsweise als Duschbeleuchtung
  • Schutzklasse IP67: Die Schutzklasse IP67 schützt die Badlampe beim Eintauchen in Wasser, z.B. als Unterwasserbeleuchtung in der Badewanne oder als Bodenbeleuchtung in der Dusche.

Fazit:

Planen Sie Ihre Bad-Beleuchtung ausreichend hell und mit unterschiedlichen Lichtfarben. So sind Ihre Badlampen jedem Einsatz und jeder Stimmung gewachsen. Kombinieren Sie unterschiedliche Badleuchten miteinander. Bereits integrierte Badleuchten in den Badmöbeln werden fantastisch ergänzt durch Deckenleuchten, Wandleuchten und Highlights unter der Bad-Beleuchtung wie Dusch- und Badewannen-Beleuchtung oder verbaute Lichtgeber im Duschsystem, der Waschtischarmatur und Glanzlichter wie unter dem Spiegelschrank oder im Waschtisch integriert.

Legen Sie Ihre individuellen Wünsche der Badplanung und der Konzeption für die Bad-Beleuchtung zugrunde. Kommunizieren Sie Ihre Überlegungen mit dem Elektriker und skizzieren Sie, am Besten mit den bereits ausgesuchten Badlampen, Ihr Konzept. Der Elektroinstallateur ist Ansprechpartner für Ihre Fragen zu den IP Schutzarten, um Unsicherheiten auszuräumen.

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